Ernährung

Ernährung als Teil der Therapie. Hippokrates hat gesagt: "Lass die Nahrung Teil der Medizin sein."

Ernährung und Medizin

Der griechische Arzt Hippokrates hat gesagt: „Lass deine Nahrung deine Medizin sein.“ Ich würde den Satz etwas abschwächen: Lass deine Nahrung einen wichtigen Teil deiner Medizin sein.
Wie auch immer, sicher ist, dass Sie mit der richtigen Ernährung einen wesentlichen Grundstein für Ihre Gesundheit legen und dass viele Menschen sich krank essen. 

Alle oder fast alle chronischen Krankheiten sind das Ergebnis jahrzehntelanger, schleichender Entzündungsprozesse, so genannter Silent Inflammation. Vereinfacht gesagt geht es also darum, die kleinen Entzündungsfeuerchen in unserem Körper möglichst gering zu halten oder nahezu völlig auszuschalten. Und genau das geht mit der richtigen Ernährung. Beispiel Fette: Omega-3-Fette blockieren Entzündungen, Omega-6-Fette aktivieren sie. Mit einem guten Algenöl, das Sie möglichst täglich zu sich nehmen, können Sie Ihr Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall reduzieren, mit Sonnenblumenöl, das vor Omega-6-Fetten nur so strotzt, erhöhen Sie Ihr Risiko, irgendwann in Ihrem Leben Herzinfarkt, Schlaganfall oder Rheuma zu bekommen.

Für ein gesundes und langes Leben lohnt es sich, sich intensiv mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen. In meinen Kolumnen für die Nordwest-Zeitung greife ich die diversen Aspekte einer guten und gesundheitsfördernden Ernährung immer wieder auf. Meine Ernährungskolumnen können Sie hier nachlesen.
In meinem Buch „Der gesunde Mensch“ finden Sie ebenfalls viele Tipps und Erklärungen, welche Lebensmittel gut sind und welche eher nicht.

Meine Kolumnen zum Thema Ernährung

13.12.2025

Dass alle oder zumindest nahezu alle chronischen Krankheiten die Folge von jahre- und manchmal jahrzehntelangen, schleichenden Entzündungsprozessen sind, habe ich Ihnen bereits in meiner letzten Kolumne erzählt. Der Biologe und Sportwissenschaftler Dr. Wolfgang Feil greift das in seinem Buch Arthrose endlich heilen* auf und bezieht es auf eine Volkskrankheit. Eben auf Arthrose, also auf Gelenkverschleiß. Arthrose kann in jedem Gelenk auftreten, am häufigsten und populärsten ist sie in Knie- und Hüftgelenken. Sind chronische Krankheiten –und somit auch Arthrose- zumindest mit Folge von chronischen Entzündungsprozessen, dann spielt das was wir Essen eine Rolle in der Entstehung und kann auch zur Behandlung eingesetzt werden. Vereinfacht gesagt: Essen Sie möglichst wenig, was schleichende Entzündungen (so genannte Silent Inflammation) fördert und essen Sie zur Behandlung von z.B. Arthrose möglichst viel, was Entzündungen bremst. In meinen folgenden Empfehlungen nehme ich einiges aus dem Buch von Dr. Feil auf, aber auch einiges aus meinem eigenen Buch Der gesunde Mensch**:

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27.11.2025

Alle oder zumindest nahezu alle chronischen Krankheiten sind das Ergebnis von jahrelangen, manchmal jahrzehntelangen schleichenden Entzündungsprozessen (Fachbegriff: Silent Inflammation). Zu diesen Krankheiten gehören: Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Rheuma, Krebs und Demenz. Möglicherweise sogar Depression. Auch das Altern wird heute als ein chronischer und schleichender Entzündungsprozess verstanden. Entzündungen können Sie sich wie kleine Feuerchen vorstellen. Die medizinischen Kriterien sind: Rötung, Schwellung, Schmerzen, Funktionseinschränkung.  Kurzzeitig sind Entzündungsprozesse in unserem Körper sinnvoll. Bei z.B. Halsinfekten sind sie sogar notwendig. Dadurch werden Immunzellen angelockt, die dafür sorgen, dass Krankheitserreger eingeschlossen, bekämpft und abgetötet werden.

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11.10.2025

Einerseits liefert Zucker uns Energie, andererseits verursacht er diverse Probleme und kann uns krank machen: Zu viel Zucker führt zur Zuckerkrankheit  (Diabetes), kann Fettleber verursachen, ist einer der Täter in der Entstehung von Arteriosklerose, lässt unsere Haut schneller altern (Zuckerjunkies kann man ihren Konsum an einer trockenen und unreinen Haut oft ansehen), beschädigt unsere Zähne, verändert unsere Darmflora und kann sogar unser Denken beeinträchtigen. Die WHO empfiehlt, dass wir maximal sechs Teelöffel Zucker pro Tag zu uns nehmen sollten. Ich ahne, dass sich jetzt der eine oder andere von Ihnen entspannt zurücklehnt und denkt, ich esse (und trinke) viel weniger als sechs Teelöffel pro Tag.

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27.07.2024

Abnehmen ist schwierig und die meisten Menschen, die gerne weniger wiegen würden, verbinden mit dem Versuch, Gewicht abzunehmen vor allem Diät und Hungern. In diesem Denken sind zwei Fehler: Erstens geht es beim Abnehmen nicht in erster Linie darum, am Ende weniger zu wiegen und zweitens ist Hungern eben der falsche Wege. Und beides hängt auch noch miteinander zusammen: Der Mensch besteht aus mehreren –wenn Sie so wollen- Kompartimenten. Die beiden Wichtigsten beim Abnehmen sind unsere Muskeln und unsere Fettmenge.

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06.07.2024

Dass Fische gesunde Lebensmittel sind, hat sich weitgehend rumgesprochen. Und dass es vor allem die Fette sind, die dabei eine Rolle spielen, ist auch hinlänglich bekannt. Wenn Sie Fisch essen, weil Sie etwas für Ihre Gesundheit tun wollen, dann sollten Sie unbedingt darauf achten, dass es fetter Hochseefisch, also Kaltwasserfisch ist, denn nur der enthält die Fette, auf die es ankommt. Also Lachs oder Makrele z.B.. Es sind die Omega-3-Fette, die den Fisch so wertvoll für unsere Gesundheit machen. Die sind für den Fisch eine Art Frostschutz.

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