Herzlich willkommen.

Ich freue mich, dass Sie mich auf meiner Webseite besuchen! Ich bin seit 25 Jahren Arzt und seit etwa 20 Jahren Facharzt für Allgemeinmedizin sowie Ernährungsmediziner.  Daneben habe ich die Qualifikation Diabetologie und die Zusatzbezeichnung Hypertensiologie.

Neben meiner Tätigkeit als Hausarzt beschäftige ich  mich besonders mit den Themen Ernährung, Übergewicht, Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen, gesundes Altern (Anti-Aging) sowie der Vorbeugung und Behandlung von Stress.

Die Kunst des Abnehmens – Teil 1: Kalorien

Erschienen in der Nordwest-Zeitung, 10. April 2021

Abnehmen ist schwer! Einfach weniger essen funktioniert meist nicht. Zumal das Ziel nicht darin besteht, nur dünner zu sein, sondern auch fitter und gesünder, vielleicht auch besser auszusehen – und möglichst lange in einem guten geistigen und körperlichen Zustand zu leben. Verschiedene Dinge müssen Sie für einen dauerhaften Abnehmerfolg berücksichtigen. Ich werde Ihnen den Weg zur Abnahme von Körperfett in drei Teilen erklären. Heute, in Teil 1, geht es um Kalorien: Kalorie ist ein Maß für Energie. Eine Kalorie ist die Menge Energie, die man braucht, um einen Liter Wasser um ein Grad Celsius zu erwärmen. Genau genommen sind es nicht Kalorien, sondern Kilokalorien (kcal), aber es ist allgemein üblich, von Kalorien zu sprechen. Wir Menschen benötigen Energie, damit unser Stoffwechsel funktioniert. Unser Essen liefert uns diese Energie. Über viele Hundert Jahre war es nicht selbstverständlich, dass Menschen ihren Körper jeden Tag in ausreichender Menge mit Energie versorgen konnten. Deshalb sind wir in der Lage, Energie zu speichern. Als Körperfett. In Zeiten, in denen wir weniger Energie bekommen, als wir zum Funktionieren unserer Körperfunktionen benötigen, wird das vorher angesammelte Fett wieder abgebaut und in Energie verwandelt.

Nur: Heutzutage ist Nahrung billig und praktisch überall zu bekommen. Oft enthält es auch nicht wenig Kalorien, sondern viele, und besonders billiges Essen ist häufig sehr kalorienreich. Unser Körper hat also beständig die Möglichkeit, Energie als Fett zu speichern. Das Ergebnis: Übergewicht. Crashdiäten sind auf den ersten Blick eine gute Möglichkeit, Fett zu verlieren. Man gibt dem Körper kaum Energie in Form von Kalorien und schon geht der an seine Fettreserven, und die Fettpölsterchen schmelzen. Leider funktioniert das so einfach nicht:

Sobald wir hungern, rechnet unser System mit einer Hungersnot und verlangsamt den Stoffwechsel. Isst man nach Ende der Diät wieder wie vorher, ist der Stoffwechsel noch auf Hungersnot programmiert und verlangsamt. Im Ergebnis reichen weniger Kalorien als vor der Diät, um wieder zuzunehmen. Wer eine Diät nach der anderen macht, hat einen derart heruntergefahrenen Stoffwechsel, dass er irgendwann kaum noch etwas essen kann, und dennoch nicht weiter abnimmt.

Wichtig ist, dass Sie eine Vorstellung davon haben, wie viel Energie Sie tatsächlich pro Tag benötigen. Das können Sie leicht ausrechnen. Im Internet gibt es Rechenanleitungen und es gibt auch gute Apps fürs Handy, die Ihnen helfen, den eigenen Kalorienbedarf zu ermitteln und auch zu kontrollieren, wie viele Kalorien Sie tatsächlich essen. Die meisten Menschen schätzen ihren Kalorienbedarf falsch ein und essen deutlich mehr Kalorien, als sie benötigen. Warum es wichtig ist, dass Sie essen, wenn Sie abnehmen möchten, und wie entscheidend für Ihren dauerhaften Erfolg beim Schlankerwerden Eiweiße sind, erzähle ich Ihnen in meiner nächsten Kolumne am Freitag, den 30. April.

Die Kunst des Abnehmens – Teil 2: Eiweiße

Erschienen in der Nordwest-Zeitung, 30. April 2021

In meiner letzten Kolumne habe ich Ihnen von Kalorien und ihrer Bedeutung fürs Abnehmen erzählt. Auf den ersten Blick scheint die Sache ganz einfach zu sein: Wir Menschen brauchen eine bestimmte Menge Energie zur Erledigung unseres Alltags; ganz grob circa 2000 Kalorien, Frauen etwas weniger, Männer etwas mehr. Möchten Sie abnehmen, müssen Sie „nur“ weniger Kalorien verzehren, als Sie verbrennen. Aber so einfach funktioniert unser System nicht. Es stellt sich rasch auf weniger Energiezufuhr ein und verbraucht auch weniger. Ein weiteres Problem kommt dazu: Wenn wir unserem Körper nicht genug Energie zuführen, baut er eigene Strukturen ab, indem er sich die Energie von dort holt. Das sind zunächst die Muskeln. Genau die brauchen Sie aber, wenn Sie Körperfett verlieren möchten. Denn die Muskeln verbrennen das Fett. Muskeln müssen ernährt werden. Deshalb stimmt der Satz: Wer abnehmen will, muss essen! Unsere Muskeln ernähren sich von Eiweißen. Fatalerweise werden genau die bei Crashdiäten reduziert.

Die Meinung darüber, wie viele Eiweiße wir pro Tag essen sollen, geht auseinander: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 0.8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Viele Experten halten das für zu wenig und raten zu 1 bis 1,5 Gramm; Sportlern wird auch schon mal 2 Gramm Eiweiße pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen. Warum die unterschiedlichen Positionen? Einerseits sind Eiweiße ein wichtiger Baustoff für unseren Körper, besonders für unsere Muskeln. Andererseits zeigen wissen-schaftliche Studien, dass ein hoher Eiweißkonsum das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöht, und sogar unseren Alterungsprozess beschleunigt.

Das scheint jedoch nur für tierische Eiweiße zu gelten. Im Umkehrschluss heißt das: Sie können guten Gewissens pflanzliche Eiweiße zum Aufbau Ihrer Muskulatur essen. Für mich zeigt sich an dieser Stelle einmal mehr, dass es sinnvoll ist, den Fleischkonsum dramatisch zu reduzieren oder ganz einzustellen: Dass rotes Fleisch gesundheitlich problematisch ist, ist mittlerweile in diversen Studien gezeigt worden. Zudem besteht Fleisch von Zuchttieren eben nicht überwiegend aus Eiweißen, die Ihre Muskeln aufbauen, sondern aus Fett, das Sie vor allem mit Kalorien versorgt. Auch Zuchtfische haben deutlich weniger Eiweiße als freilebende. Und, glauben Sie mir, der Fisch, den Sie kaufen, ist mit großer Wahrscheinlichkeit Zuchtfisch. Das gilt meist auch für Lachs.

Fokussieren Sie sich also auf pflanzliche Eiweiße. Die finden Sie zum Beispiel in Haferflocken, Nüssen aller Art, Hülsenfrüchten (Bohnen, Linsen...), Amarant oder Quinoa. Eventuell ist es auch sinnvoll, zusätzlich Eiweißpulver zu es-sen. Die enthalten aber leider oft Geschmacksverstärker und Süßstoffe. Achten Sie auf reine Eiweißpulver, beispielsweise aus Kokosnüssen, Erdnüssen oder Hanf. Und noch etwas: Eiweiße sättigen besonders gut – besser als Kohlenhydrate und Fette! Teil 3 meiner Kolumne „Die Kunst des Abnehmens“ mit Tipps zur praktischen Umsetzung lesen Sie am 22. Mai.

Die Kunst des Abnehmens – Teil 3: So haben Sie langfristig Erfolg

Erschienen in der Nordwest-Zeitung, 22. Mai 2021

Im ersten Teil dieser kleinen Kolumnenserie habe ich Ihnen erzählt, dass es sinnvoll ist, einen Überblick darüber zu haben, wie viele Kalorien Sie am Tag essen. Die meisten schätzen die Menge Kalorien, die sie verzehren, niedriger ein, als sie tatsächlich ist. In Teil 2 habe ich Ihnen berichtet, dass unser Körperfett von unseren Muskeln verbrannt wird. Wenn Sie abnehmen möchten, müssen Sie also so essen, dass Ihre Muskeln erhalten bleiben. Im Alltag kann Ihr Essen so aussehen: Zum Frühstück eine gute Portion Haferflocken mit einer Pflanzenmilch und Obst, zum Beispiel Beeren oder eine Banane. Möchten Sie eine Extraportion Eiweiße (Sie wissen ja, gut für Ihre Mukkis), dann geben Sie einen oder zwei Löffel (reines) Eiweißpulver dazu. Als Snack am Vormittag Nüsse (möglichst kein Studentenfutter, das besteht vor allem aus Rosinen); Nüsse enthalten Eiweiße und gute Fette. Variieren Sie bei den Nüssen. Wenn es partout mal was Süßes sein soll, sind Datteln eine gute Wahl. Die sind lecker und ent-halten Ballaststoffe sowie wichtige Mineralstoffe.

Ihr Mittagessen sollte zu einem Gutteil aus Gemüse bestehen. Eiweiße sollten auch dabei sein: Fleisch oder Fisch; ich bin eher ein Fan von pflanzlichen Eiweißen, die zum Beispiel in Soja- oder Seitanprodukten enthalten sind, und als Fleischersatz mittlerweile reichlich angeboten werden. Natürlich können auch Vollkornreis oder Kartoffeln dabei sein. Wenn Sie gerne Nudeln essen, dann versuchen Sie Gemüse-Pasta aus Kichererbsen, roten Linsen oder Zucchini; die sind genauso lecker, lassen den Blutzucker-Spiegel in Ihrem Blut aber kaum ansteigen.

Als Snack am Nachmittag bieten sich wieder Nüsse an. Ich liebe Cashew- oder Mandelmus, von dem ich vor dem Beginn meiner Nachmittagssprechstunde einen Löffel zum Kaffee nehme. Aber auch gegen ein oder zwei Stücke einer Schokolade mit mehr als 70 Prozent Kakao spricht nichts.  Zum Abendessen kann es gedünstetes Gemüse geben mit Tofu oder auch einem Stück Fleisch dazu; alternativ einen Salat. Auch Dinkel- oder Hafervollkornbrot ist in Ordnung, belegt mit zum Beispiel Tomate, Gurke, Avocado oder Käse. Das Abendessen sollte eher früher als später sein. Trinken Sie Wasser oder ungesüßten Tee, möglichst keine Säfte oder Schorlen.

Wenn abends etwas Gutes im Fernsehen kommt, ich aber nichts mehr snacken möchte, mache ich mir einen Kaffee. Ich kann danach gut schlafen, und Kaffee ist für mich Genuss. Wenn Sie abnehmen möchten, sollten Sie abends in jedem Fall auf Alkohol und alkoholfreies Bier verzichten. Selbstverständlich können Sie bei Feiern oder Treffen mit Freunden auch mal was Süßes essen oder Alkohol trinken. Das Problem: Viele Menschen nehmen am Wochenende wieder zu, was sie unter der Woche abgenommen haben.

Sündigen“ Sie daher möglichst nur an einem der zwei Wochenendtage. Und: Abnehmen ist immer eine langfristige Aufgabe. Wenn Sie es ernst mit sich meinen, werden Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten dauerhaft umstellen müssen!

Wofür ich stehe

  • Für eine ganzheitliche Medizin, die in Diagnostik und Therapie Körper und Seele berücksichtigt.
  • Für Ernährung als Teil der Therapie. Hippokrates hat gesagt: "Lass die Nahrung Teil der Medizin sein."
  • Für so wenig Medikamente wie möglich: Ohne Pharmaka geht es nicht; sie haben ihre Berechtigung in der Therapie. Aber, wir haben uns in der westlichen Medizin einen viel zu unkritischen Umgang mit Medikamenten angewöhnt. Jedes Medikament hat Nebenwirkungen, oft drastische. Und wahrscheinlich sind viele Krankheiten und Beschwerden auch durch Medikamente zumindest mit verursacht.
  • Für den Einsatz von Vitaminen, Mineralstoffe, Spurenelemente und auch Aminosäuren. Aber vor jede Empfehlung von Vitalstoffen gehört die Diagnostik, d.h. die Bestimmung von Vitalstoffwerten im Blut.
  • Für Sport und Bewegung als Teil eines gesunden Körpers, eines gesunden Leben.
  • Für Freiheit: Neben der Medizin beschäftigt und fasziniert mich seit dreißig Jahren die Idee der Freiheit. Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben nach seinem Wunsch zu gestalten. Ohne Bevormundung durch andere Menschen oder den Staat. Verbote sehe ich kritisch. Sie müssen immer gut begründet sein und es muss -aus meiner Sicht- immer derjenige begründen, der Freiheit beschränkt.
    Auch das Arzt-Patienten-Verhältnis interpretiere ich freiheitlich: Ich bin nur der Ratgeber. Ob ein Patient meinem Rat folgt, bleibt ihm überlassen. Für die Idee der Freiheit engagieren ich mich auch gesellschaftlich.

Ich bin Mitglied in:

  • Deutscher Hausärzteverband
  • Deutsche Adipositas-Gesellschaft
  • Deutsche Hochdruckliga
  • Deutsche Gesellschaft für Anti-Aging und Präventionsmedizin
  • Arbeitsgemeinschaft Diabetologie Wilhelmshaven-Friesland (ADWF)

Vita

Geboren in Hannover
1967
Studium
Marburg und Kiel mit Auslandsaufenthalt in Sheffield (England)
1988
Approbation als Arzt
1995
Medizinische Weiterbildung
Innerer Medizin, Chirurgie und Allgemeinmedizin
1995
Niederlassung als Hausarzt
2002
Zusatzqualifikationen
Diabetologie, Ernährungsmedizin, Hypertensiologie, Orthomolekulare Medizin (Medizin der Vitamine und Mineralstoffe) sowie Stress und Burn-Out
ab 2002
Erster Fernsehauftritt
Sendung NDR-Visite
2009
Veröffentlichung meines ersten Buches
Das dicke Ende
2015
Veröffentlichung meines zweiten Buches
Der gesunde Mensch
2020

Meine Bücher

In meinem Buch „Der gesunde Mensch“ zeige ich auf, welche Krankmacher unser Leben bedrohen und was es bei Gesundheitsuntersuchungen zu beachten gilt, um einen exakten Überblick über die eigene Gesundheit zu erhalten.

Darüber hinaus beschreibe ich die drei Fundamente für ein gesundes und langes Leben. Schließlich enthält das Buch eine Reihe von Rezepten, die gesund sind, ausschließlich aus natürlichen Lebensmitteln bestehen und leicht nach zu kochen sind.

Zucker, Stress, Alkohol, Rauchen oder Bewegungsmangel, die bei vielen Menschen wie selbstverständlich zum Alltag gehören, beschleunigen das Altern und erhöhen das Risiko für Krankheiten. Dass Körper und Seele gepflegt werden wollen, wird vielen erst klar, wenn sie ernsthaft krank werden.

Wer glaubt, Übergewicht hätte nur mit Ernährung und Disziplin zu tun, irrt. Der Mensch besteht aus Körper und Seele und der gute Arzt behandelt immer beides!

In meinem Buch „Das dicke Ende“ bespreche ich alle wichtigen Facetten des Übergewichts, ich gehe auf den Zusammenhang von Körper und Seele ein, erörtere die tägliche, für die Betroffenen oft quälende Ausgrenzung in Freizeit und Beruf und beschreibe schließlich den Weg zu einem dauerhaft schlanken Körper.

Selbstverständlich wird dabei auch die Ernährung behandelt, wobei ich für low-carb (wenig Kohlenhydrate) stehe. In der Ernärung gilt:

Wer abnehmen will, muss essen, wer hungert, nimmt zu!

The art of aging

Ein langes Leben in körperlicher und geistiger Gesundheit. Das ist ein Wunsch, den viele Zeitgenossen haben. Und, viele Menschen erreichen das heute. Das eigentliche Ziel aller medizinischen Tätigkeit liegt ebenfalls darin: Den Patienten zu ermöglichen, alt zu werden und das in einem guten Zustand. Die Therapie von Bluthochdruck, Diabetes, Herzschwäche, Stimmungsschwankungen oder gar Depression  sind immer nur vordergründig der Gegenstand der Behandlung. In Wahrheit steht die Frage nach einem möglichst langen Leben in Freude und (geistiger wie körperlicher) Fitness im Zentrum.

Dafür hat sich der Begriff Anti-Aging-Medizin etabliert. In Deutschland gibt es sogar eine Fachgesellschaft, die sich diesem Thema wissenschaftlich und in der Vermittlung praktischen Wissens verschrieben hat: Deutsche Gesellschaft für Anti-Aging-Medizin (GSAAM – German Society of anti-aging-medicine).

Das Thema gesundes Altern umfasst genau genommen aber viel mehr als nur die Behandlung von Krankheiten. Zunächst sollte man sich darüber klar sein, dass es immer um die Behandlung des ganzen Menschen geht. Ich verwende deshalb gerne den Begriff ganzheitliche Medizin: Der Mensch ist nur dann gesund und kann nur dann gesund alt werden, wenn Körper und Seele gesund sind. Aber auch unser Körper hat mehrere Facetten: Haut, Organe, Knochen, Darm und so weiter. Der Begriff ganzheitlich ist also auch berechtigt, wenn man die Seele ausblendet und sich nur auf den Körper einlässt. Es ist niemals nur das Herz krank, die Leber oder der Darm.

Wer also gesund alt werden möchte, muss sich ganz in den Focus nehmen. Seinen gesamten Körper. Und die Seele natürlich auch.

Die Basis gesunden Alterns sind:

  • Eine gute und natürliche Ernährung.
  • Sport, möglichst mehrmals pro Woche.
  • Eine ausgewogene seelische Verfassung.

An genau diesen drei Punkten lauern in unserer modernen Gesellschaft jedoch die Fallstricke, die vielen auf dem Weg zu einem langen Leben in Gesundheit und Fitness einen Strich durch die Rechnung machen. Das sind:

  • Ein Massenangebot an schnell zubereitetem und überall verfügbaren Essen mit vielen billigen und krankheitsfördernden Bestandteilen.
  • Bewegungsarmut.
  • Stress.

In meiner täglichen Arbeit erlebe ich, dass sich viele Menschen etwas vor machen. Sie glauben, sich im Alltag genügend zu bewegen und sich gut und ausgewogen zu ernähren. Wer gesund alt werden möchte, sollte als erstes ehrlich zu sich selber sein. Ein kritisch nachfragender Arzt kann dabei helfen.

Neben der reinen Schulmedizin, die nur Krankheiten behandelt, gibt es heute eine Reihe von Möglichkeiten, wie Medizin Sie möglichst optimal auf Ihrem Weg zu einem langen Leben in körperlicher und geistiger Gesundheit begleiten kann. Dazu zählen:

  • Vitamin- und Mineralstoffdiagnostik (ist Ihr Organismus wirklich optimal mit allen wesentlichen Vitalstoffen versorgt?)
  • Darmdiagnostik (in unserem Darm leben mehrere Billionen Bakterien. Eher gesundheitsfördernde und eher krankheitsfördernde. Zudem sitzt etwa 80% unseres Immunsystems in unserem Darm. Und schließlich hat unser Darm eine Art Siebfunktion und reguliert, was aus unserer Nahrung in unseren Körper gelangt und was in die Toilettenschüssel. Über unseren Stuhl lässt sich unsere Darmfunktion ziemlich gut analysieren und dann –ggfs.- mit u.a. lebenden Darmbakterien gezielt behandeln.)
  • Hormonanalyse (natürlich hängt die Geschwindigkeit, in der wir altern, ganz wesentlich von unseren Hormonen ab. Dabei spielt ein ganzes Orchester von Hormonen eine Rolle. Durchaus nicht nur die Geschlechtshormone, sondern auch Stresshormone, Schlafhormon usw.. Eine gezielte Hormondiagnostik und danach die Behandlung mit Hormonvorstufen wie bestimmte Aminosäuren, oder in einigen Fällen auch mit so genannten bioidentischen Hormonen kann durchaus Sinn haben).

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Ernährung und Übergewicht

Seit etwa 15 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Übergewicht und Ernährung. Dazu gekommen bin ich durch meine Frau, für die Diäten und das Achten auf Gewicht seit ihrer Kindheit eine wesentliche Rolle spielen.

„Lass die Nahrung Teil der Medizin sein“ (Hippokrates); worauf kommt es dabei an:

  • Kohlenhydrate sind die Dickmacher, Zucker ist dabei der Dickmacher schlechthin.
  • Wer abnehmen will, muss essen. Dabei bauen Eiweiße unsere Muskeln auf und unsere Muskeln verbrennen wiederum Körperfett. Einfach ungesättigte und Omega-3-Fette sind gesund, sorgen für Elastizität unserer Blutgefäße und halten uns geistig fit. Auch gesättigte Fette, die beispielsweise in Butter, Käse und Fleisch enthalten sind, sind wesentlich besser als ihr Ruf.
  • Nur gehärtete Fette, wie sie zum Beispiel in billigem Gebäck, billiger Schokolade oder Margarine vorkommen, sind zu meiden.
  • Vitamin kommt vita. Das heißt Leben. Vitamine sind unser Lebenselixier. Obst und Gemüse enthalten reichlich davon. Aber man kann es drehen und wenden wie man will: Vielen Deutschen,genau genommen den meisten, fehlen Vitamine (und Mineralstoffe). Man kann Vitamine (und Mineralstoffe) im Blut messen. Genau das gehört zu jeder seriösen Diagnostik dazu.
  • Die Ergänzung mit Vitamin- und Mineralstoffpräparaten ist oft sinnvoll und es ist immer wiederverblüffend, wie vorher müde und stimmungslabile Menschen auf einmal unter der Vitamintherapie regelrecht aufblühen.

Die Ernährung spielt in der Behandlung von dicken Menschen eine wichtige Rolle, aber keineswegs die einzige. Immer wieder erlebe ich, dass Übergewichtige sehr schnell verstehen, welche Nahrung sie dick macht, sie haben auch Disziplin, aber dennoch keinen Erfolg. Dann liegt der Grund in der Seele. Das mag für den einen oder anderen unbequem sein, ist aber schlicht wahr.

Und genau deshalb braucht die Behandlung von Übergewicht in vielen Fällen einen ganzheitlichen Ansatz, der neben der Ernährung auch heraus bekommt, wo die Ursache (oder die Ursachen) in der Seele, der Psyche, liegt bzw. liegen. Helfen können eine Gesprächstherapie oder die Hypnose. Es muss natürlich dann auch beides behandelt werden, der Körper (über Ernährung und Sport) und die Seele (wieder Gesprächstherapie, Mentaltraining, Hypnose).

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